Microsoft lässt von Yahoo! ab
Microsoft hat nun das Übernahmeangebot für Yahoo nun endgültig zurückgezogen und will auch keine feindliche Übernahme initiieren. Das Angebot von 45 Milliarden Dollar wurde kurzfristig nochmal auf 50 Milliarden erhöht, doch das ließ Yahoo kalt. Die Übernahme wurde somit abgewandt und wie es kommen musste, verkauften die Spekulanten an der Börse die Papiere des Suchgiganten. Der Kurs stürzte bereits vorbörslich um teilweise mehr als 20% ein, aber das ist nun mal die Logik der Börse. Steve Ballmer, Microsofts derzeitiger Chef, hätte locker noch mehr aus der Kriegskasse entnehmen können, doch er wollte keinen Cent mehr bezahlen, als das Unternehmen wirklich Wert ist – das hat er auch schon im Verlauf letzter Woche bekannt gegeben. Bei Yahoo hingegen zeigte man sich sichtlich erleichtert über die geplatzte Übernahme, schließlich ist das Unternehmen gesund, wächst und kann auch gute Zahlen präsentieren. Nun könne man sich wieder auf der Kerngeschäft konzentrieren, so Jerri Yang, Mitbegründer und CEO von Yahoo.
Noch laufen die Planungen und Rekrutierungen für die neue Suchmaschine Cuill im verdeckten Modus (aber auch auf Hochtouren). Diese Suchmaschine soll aber nicht nur ein weiterer Versuch werden an die Qualität und Effizienz von Google heranzukommen, sondern soll diese bei weitem übertreffen können. So soll es lt. Planungen möglich sein, die Effizienz im Crawlen von Seiten um das Zehnfache zu steigern. Der sogenannte


